
Alle Welt ist heute "online"
oder wie es auf deutsch heißt, "auf Draht". Informations- und Kommunikationstechnik
liegen im Trend der Zeit. Erst seit dem 1. April 1998 gibt es den neuen
Beruf des/der Informationstechniker/in. Die bisher getrennten Berufe Büroinformationselektroniker/in
und Radio- und Fernsehtechniker/in wurden darin
zusammengeführt. Bei der Ausbildung können jedoch Schwerpunkte
gesetzt werden.
Büroinformationselektroniker/in
Datenfluss mit System.
Ein "Kilo-Byte" gibt es nicht beim Fleischer und eine "Schnittstelle" hat auch nichts mit dem Butterbrot zu tun. Es sind vielmehr Begriffe aus der elektronischen Bürokommunikation, nämlich Mengeneinheit und Verbindungsglied.
Der Beruf verlangt die Fähigkeiten, sich mit den ständigen und schnell folgenden Neuerungen vertraut zu machen, mit Menschen umgehen zu können. Denn Personalschulung gehört genauso dazu wir das Beherrschen der Technik aus dem "Eff-eff". Für Abwechslung ist also immer gesorgt. Wer sein Wissen auf dem Laufenden hält, aufgrund seines Könnens die Daten "fließen" lässt, ist "online" mit Technik und Zeit.
Radio- und Fernsehtechniker/in
Sound und Bild im Griff.
Watt und Phon zaubern Musik-Freaks in faszinierende Klangwelten. Satte Bässe, klare Höhen, voller Sound begeistern Fans der Rockmusik ebenso wie Freunde klassischer Töne. Was auf der einen Seite moderne Tuner, Receiver oder CD-Player verwöhnten Ohren bieten, liefern auf der anderen Seite aktuelle TV-Geräte anspruchsvollen Augen durch brillante Bilder in Farbe, Kontrast und Schärfe.
Feine Elektronik und Digitaltechnik machen es möglich. Deshalb ist Feinarbeit bei der Wartung und Reparatur solch technischer Leckerbissen notwendig. Radio- und Fernsehtechniker müssen ihren Augen und Ohren trauen können, wenn mit empfindlichen Geräten Ursachen für Wellensalate, Misstöne und sonstige Störungen gesucht und behoben werden.